Mindestangaben eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs

 

Und wieder einmal hatte sich der Bundesfinanzhof mit der Frage „ordnungsgemäßes Fahrtenbuch“ zu befassen. Ein Arbeitnehmer führte für seinen vom Arbeitgeber überlassenen Pkw ein handschriftliches Fahrtenbuch.

Die besuchten Personen waren im Fahrtenbuch nicht angegeben. Zu den besuchten Personen wurde im Fahrtenbuch lediglich „siehe Anlage“ vermerkt. In einem elektronischen Terminkalender waren dann Datum, Uhrzeit, Name und Adresse der jeweils aufgesuchten Kunden ersichtlich.

Als Grund des Kundenbesuchs wurde im Fahrtenbuch „Außendienst“ vermerkt. Auch in diesem Urteil (vom 13.11.2012, VI R 3/12) bestätigt der BFH, dass alle erforderlichen Angaben in einem sog. geschlossenen Fahrtenbuch und nicht in ergänzenden Listen zu machen sind.

Zudem genügt es nicht, als Grund der Reise „Außendienst“ anzugeben. Das Fahrtenbuch wurde nicht als ordnungsgemäß anerkannt und die private Kfz-Nutzung wurde nach der sog. 1 %-Regelung und nicht nach der Fahrtenbuchmethode ermittelt.