Aufwendungen für Luxushandy

 

Ein Zahnarzt erwarb ein Mobiltelefon mit Anschaffungskosten in Höhe von 5.200 Euro und begehrte, dass die Anschaffungskosten auf eine Nutzungsdauer von 3 Jahren als Betriebsausgaben berücksichtigt werden. Nach Auffassung des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 14.7.2011, Az. 6 K 2137/10, handelt es sich bei den Anschaffungskosten für das vorliegende Handy um unangemessene Aufwendungen im Sinne des § 4 Abs. 5 Nr. 7 Einkommensteuergesetz (EStG).

Denn beim Zahnarzt kommt es nicht auf die Höhe des Repräsentationsaufwandes, sondern auf die Qualität der eigenen Arbeit an. Nachdem die berufsbedingte Erreichbarkeit eines Zahnarztes auch durch ein normales Handy gewährleistet ist, erkannten die Richter nur einen Aufwand von insgesamt 300 Euro als angemessen an.