Englische Limited: Pro und Contra


Wer den Schritt der Gründung einer Limited (Ltd.) wagen will, sollte sich jedenfalls genau informieren und umfassend beraten lassen. Hierfür stehen neben den Industrie- und Handelskammern in Deutschland auch die Deutschen Auslandshandelskammern zur Verfügung, im Hinblick auf die Limited insbesondere die Deutsch-Britische Industrie- und Handelskammer in London, im Internet präsent unter www.ahk-london.co.uk.

Zwischenzeitlich gibt es zudem die Möglichkeit, Informationen über britische Limiteds auch direkt beim dortigen Gesellschaftsregister (Companies House) unter der Internetadresse www.companieshouse.co.uk abzurufen.

Vorteile:
• geeignet für Unternehmen, die ihre Haftung beschränken wollen, aber nur geringes Stammkapital einbringen wollen
• geringe Gründungskosten
• kein Notar erforderlich
• in kurzer Zeit wird die Limited errichtet

Nachteile:
• laufende Kosten für steuerliche und anwaltliche Beratung
• laufende Kosten für die Buchhaltung und Jahresabschluss nach deutschem und evtl. britischem Recht
• geringes Ansehen bei deutschen Kreditinstituten, Kunden und Lieferanten
• bei Errichtung einer Zweigniederlassung in Deutschland gilt auch das inländische Recht
• die in Großbritannien geltenden strengen Veröffentlichungspflichten sind zu beachten
• ungeklärte Lage zur sog. Durchgriffshaftung